Nach dem Umzug: Checkliste für die erste eigene Wohnung!

Wer als Student in die erste eigene Wohnung zieht, steht sich zunächst einigen Fragen gegenüber. Sowohl bei der Finanzierung der ersten eigenen Wohnung, als auch bei der Einrichtung gibt es einige Aufgaben, die nach dem Einzug erledigt werden müssen. Dazu kommen Renovierungsarbeiten und bürokratische Laufwege, die in den ersten Wochen nach dem Umzug für eine Menge Stress sorgen können. Um neben dem Uni-Alltag auch den Verpflichtungen als Mieter nachzukommen, gibt es eine Menge Dinge zu beachten. Der Traum von der ersten eigenen Wohnung hat auch einige Kehrseiten, die man nicht vernachlässigen sollte. Bis sich das Leben ohne Hotel-Mama in den ersten eigenen vier Wänden eingerichtet hat, können Monate vergehen.

Damit die Zeit nach dem Umzug möglichst reibungslos verläuft, haben wir eine Checkliste für die erste eigene Wohnung entworfen. So gelingt es Studenten Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen und die neue Selbstständigkeit in freien Zügen genießen zu können.

Die Finanzierung der eigenen Wohnung

Ehe man einen Mietvertrag für eine Wohnung unterschrieben hat, sollte man sich um eine entsprechende Finanzierung kümmern. Demnach gelingt es den meisten Studenten mit BAföG und der Unterstützung der Eltern den Traum von einer eigenen Wohnung neben dem Studium verwirklichen. Nebenjobs und Studienkredite können dabei helfen die Ausgaben zu decken. In jedem Fall ist es ratsam die zukünftigen monatlichen Ausgaben genau zu kalkulieren. Als Faustregel gilt: Die Miete sollte nur maximal ein Drittel des gesamten Nettoeinkommens kosten.

Probleme und Schäden in den eigenen vier Wänden – wer haftet?

Wenn bei den Renovierungsarbeiten Schäden entstehen oder der Abfluss streikt, kommen Mieter für die Reparatur oder die Instandhaltung nach der Kleinreparaturklausel auf. Demnach sollten Studenten eine Reihe von Kontakten an der Pinnwand notiert haben, um im Ernstfall schnell und kostengünstig davonzukommen. Einen Notprofi für Rohrreinigungen mitten im Ruhrgebiet zu finden, lässt sich mit ein paar Klicks im Online Bereich erledigen. So ist die Plattform von Notprofi.de oftmals die erste Anlaufstelle für Studenten, wenn es zu Wasserschäden oder Probleme mit dem Abfluss gekommen ist.

Einrichtung funktional halten

In den meisten Fällen verfügen die ersten eigenen vier Wände von Studenten über nur ein sehr kleines Platzangebot. Somit gilt es für eine smarte und funktionale Einrichtung in der ersten eigenen Wohnung zu sorgen. Eine vollgestellte Wohnung wirkt auf engem Wohnraum ungemütlich. Demnach empfiehlt es sich auf helle Farben zu setzen und die Wohnung möglichst stauraumfreundlich einzurichten. Auch aus alten Möbeln lassen sich mit entsprechenden Klebefolien oder einem neuen Farbanstrich wieder echte Hingucker machen. Auch ein Blick auf ebay Kleinanzeigen oder anderen Flohmarktportalen im Internet kann sich auszahlen, um die erste eigene Wohnung günstig einzurichten.

Wichtige Behördengänge nach dem Umzug nicht vergessen

Studenten haben nach dem Umzug 14 Tage Zeit, um sich beim Einwohnermeldeamt umzumelden. Dabei geben viele Studenten die eigene Wohnung als Zweitwohnsitz an, da das Elternhaus weiterhin als Erstwohnsitz genutzt wird. Doch kommen hier zusätzliche Kosten auf Studenten zu. Denn viele Gemeinden und Städte erheben eine Zweitwohnungssteuer von 10 % der jährlichen Kaltmiete. Demnach sollte man die erste eigene Wohnung auch als Erstwohnsitz anmelden.

Sparsam wohnen zahlt sich aus!

Wer auf einen günstigen Stromverbrauch achtet und nur dann die Heizung anschaltet, wenn sie benötigt wird, schafft es die Nebenkosten für die erste eigene Wohnung nach unten zu drücken.

 

Fotoquelle: Freepik

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