Umzug aufs Dorf oder in sehr kleine Städte abseits der Metropolen

In die großen Städten unseres Landes und in ihre Speckgürtel zieht es viele – zum Arbeiten, Lernen oder der Liebe wegen. Es gibt viele Gründe, um in die vier deutschen Millionenstädte, nach Berlin, Hamburg, München oder Köln umzusiedeln. Auch andere große „Boomtowns“ wie Stuttgart, Frankfurt am Main, Düsseldorf oder Leipzig ziehen viele Menschen an. Viele Studenten zieht es zu Semesterbeginn in traditionsreiche Universitätsstädte wie Münster, Greifswald, Heidelberg, Tübingen, Jena und viele mehr. Und natürlich gibt es jedes Jahr auch zahlreiche Umzüge in fast jede andere Groß- und Mittelstadt zwischen Flensburg und Konstanz.

Was aber gerne vergessen wird – viele ziehen so richtig weit raus aufs Land

Entweder aus Liebe zur Natur oder weil sie dort Ihr Herzblatt gefunden haben. Oder, weil die Mieten in den Städten und Vororten einfach nicht bezahlbar sind. Stattdessen nehmen die Neubewohner eventuell langes Pendeln zu Arbeit, Ausbildung oder Uni in Kauf. Oder arbeiten entspannt im Betrieb vor Ort oder im ländlichen Home Office. Manche möchten sich auch den Traum vom eigenen Heim erfüllen – dort wo es viel Platz, heile Natur und bezahlbares Bauland gibt. Andere wiederum ziehen das Landleben in Reihenhaus oder Doppelhaushälfte dem Wohnen auf Etage in der Stadt vor. Käufer oder Mieter, die aufs Land ziehen, haben viel mehr Chancen, eine Bleibe mit Garten und Terrasse zu bekommen.

Nicht nur Familien mit Kindern, auch junge Menschen ziehen aufs Land

Letztere zum Beispiel in eine ländliche WG auf einem Resthof oder in eine günstige Mietwohnung auf dem Dorf. An der Arbeitsstelle auf dem Land, in der Schule oder unter den Kindergarteneltern knüpfen Zugezogene schnell Kontakte. Dank schnellem Internet und wiederbelebtem Öffentlichen Nahverkehr sind Alleinlebende in vielen Landgemeinden nicht „einsamer“ als in der Stadt. Zudem gibt es vielerorts dörfliches Leben wie Freiwillige Feuerwehr, Landjugend oder kleine Sportvereine. Die sorgen, jenseits aller Klischees übers Dorfleben, für Zusammenhalt, Integration und Kontakte.

Wer gerne vieles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt, kann häufig in Dorfläden einkaufen. Die entstehen vielerorts und schließen einige Lücken, die die vor Jahrzehnten weggestorbenen Tante-Emma-Läden hinterließen. Dorfläden befinden sich meist im Zentrum der kleinen Orte und sind nicht nur für Bürger ohne Auto ein super Angebot. Sie sind eine Ergänzung zu den Supermärkten am manchmal schwer erreichbaren Ortsrand oder in der nächsten Kleinstadt. Nicht nur Rentner, auch alte und junge Neubewohner finden im Dorfgemeinschaftsladen schnell Kontakt. Vielen, die hinaus ins Grüne ziehen, fällt auch auf, wie leise es in manchen Landgemeinden noch ist. Statt Straßen-, Bahn- oder Fluglärm stört nachts höchstens der Ruf eines Käuzchens, oder die Singvögeln wecken einen in den Morgenstunden.

Wie ist es denn mit Umzugshelfern beim kostengünstigen Umziehen aufs Land?

Stehen die studierenden Umzugshilfe nur in großen Städten und ihrem direkten Umland zur Verfügung? Keineswegs. Hier ein paar Beispiele: Wenn Sie Umzugshelfer benötigen, um ins schleswig-holsteinische Süderhöft zu ziehen, sind Studenten wahrscheinlich nicht weit. Denn Studis, die an der nahen FH Westküste in Heide studieren, könnten zum Helfen in die Minigemeinden in Dithmarschen und Nordfriesland kommen. Viele der kleinsten deutschen Gemeinden befinden sich in der Eifel. Auch hier sind Hochschulstandorte nah: zum Beispiel die FH und die Uni Trier in Rheinland-Pfalz – oder die renommierte RWTH sowie die Anbieter dualer Studiengänge im nordrhein-westfälischen Aachen.

Wer nach Kühdorf (nicht „Kuhdorf“) im thüringischen Vogtland zieht, siedelt sich rund um den Dorfteich in einer Idylle an. Schon eine vierköpfige Familie würde die Einwohnerzahl Kühdorfs um rund 8 % erhöhen. Trotzdem sind studierende Umzugshelfer nicht weit. Denn Zwickau und Gera liegen nur 32 beziehungsweise 24 Kilometer entfernt. Und was ist mit Parkplatzproblemen? Gibt es auf dem Lande selten. Trotzdem sollten Sie sich rechtzeitig erkundigen, ob das Einrichten einer Park- und Halteverbotszone sinnvoll ist. Zum Beispiel in der kleinsten Stadt Deutschlands, in Arnis. Denn das idyllische 300-Einwohner-Städtchen am Ostseefjord Schlei wird regelmäßig von vielen Touristen besucht.

Wo Sie auch in Deutschland hinziehen – bitte fordern Sie uns und unsere große Datenbank. Aus der vermitteln wir Ihnen gerne Studenten als Umzugshilfen. Zu einem fairen Preis. Jetzt hier unverbindlich anfragen!

 

 

Bildquelle: Freepik

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